Aus der holistischen Praxis,  Quantum Logic Medicine

Klassische Homöopathie und Quantenlogik

Ich werde immer wieder gefragt, ob das, was ich mache, eigentlich Homöopathie ist. Ja, das ist richtig, ich mache Homöopathie und das muss meiner Ansicht nach auch nicht umbenannt werden aber es ist eine Weiterentwicklung der klassischen Homöopathie. Man kann sie auch präzise Homöopathie nennen. Warum die Quantenlogik dabei eine Rolle spielt, würde ich gerne ein wenig näher erläutern

 

Samuel Hahnemann der Entdecker der Homöopathie hat seine Beobachtungen konsequent ernst genommen, auch wenn sie den damaligen Naturgesetzen widersprachen. Er hat das Beobachtete nicht verworfen, sondern weiter geprüft, verändert und daraus Schritt für Schritt die klassische Homöopathie entwickelt. Sein Maßstab war ausschließlich die Wirkung am Kranken. Er hat aus Erfolgen und aus Misserfolgen gelernt, seine Methode mehrfach überarbeitet und nie aufgehört zu suchen. Die Erfahrung stand über theoretischen Erklärungen. Seine Medizin blieb während seines ganzen Lebens in Bewegung.

Das Organon zeigt diese Entwicklung, weil Hahnemann seine Aussagen von Auflage zu Auflage verändert und präzisiert hat. Er hat kein geschlossenes theoretisches System konstruiert, sondern seine Erkenntnisse an der Realität geprüft und entsprechend angepasst. Einzelne Paragraphen des Organon zeigen, dass er Zusammenhänge im Menschen erkannte, die mit klassischer Logik nicht erklärbar sind, etwa dass die Behandlung eines Teils den ganzen Menschen verändert.

In der Praxis der klassischen Homöopathie zeigen sich neben ausbleibenden Wirkungen auch außergewöhnliche Heilungen, die sich deutlich von üblichen medizinischen Verläufen unterscheiden. Diese Wirkungen treten unabhängig von Erwartung oder Glauben auf, auch bei Säuglingen und Tieren. Daraus ergibt sich die wissenschaftliche Notwendigkeit, die zugrunde liegenden Zusammenhänge zu verstehen, statt sie zu bestreiten.

Die klassische Medizin arbeitet mit klassischer Logik, die Lebewesen in einzelne Teile zerlegt und vom Toten her denkt. Anatomie steht am Anfang. Diese Logik, auch die Physiologie erklärt lebendige Zusammenhänge nur unzureichend. Hahnemann hatte also keine naturwissenschaftlichen Vorbilder.

Die Suche nach einem Verständnis dieser außergewöhnlichen Verläufe führt  zur Beschäftigung mit Physik, Philosophie und Psychologie. Erst seit die intensive Auseinandersetzung mit der Quantentheorie möglich ist, zeigt sich eine Logik, die den Beobachtungen der Homöopathie entspricht. Diese Logik beschreibt Beziehungen, die grundlegender sind als einzelne Teile, also ein Ganzes, dass mehr ist, also die Summe seiner Teile.

Klassische Logik hingegen geht von getrennten Teilen aus. Quantenlogik beschreibt Zusammenhänge, Komplementarität und Ganzheit. Gegensätze gehören zusammen und bilden eine Einheit. Diese Denkweise erklärt Phänomene, die mit klassischer Logik unverständlich bleiben. Hahnemanns Beobachtungen erscheinen aus dieser Perspektive folgerichtig, obwohl er diese Logik selbst nicht kannte.

Lebewesen zeigen sich als Ganzheit, in der Körper, Seele und Geist zusammengehören. Der Patient bleibt derselbe Zusammenhang über die Zeit hinweg. Eine Trennung in akute und chronische Zustände, gestern oder heute, Köper oder Seele wird dadurch relativiert, weil alles Ausdruck derselben Funktion ist.

In der Anamnese werden alle Äußerungen des Patienten berücksichtigt. Seine eigenen Worte liefern die entscheidenden Hinweise auf das zugrunde liegende Quant und bewahren uns vor der Interpretation, die auf falsche Wege führen kann. Symptome, Erlebnisse,Eigenheiten und Reaktionen bilden zusammen eine Funktion, die zur Wahl des Mittels führt.

Die Behandlung erfolgt gezielt ohne häufige Mittelwechsel oder zusätzliche Maßnahmen. Eine klar erkannte Ganzheit ermöglicht langfristige Veränderungen und erheblich mehr unglaubliche Heilverläufe. Unspezifische, ungenaue Anwendung vieler Mittel verschlechtert die gesundheitliche Situation der Patienten erheblich.

Die quantenlogische Denkweise liefert also den Schlüssel, um die klassische Homöopathie mit einer Logik von Beziehungen und Ganzheit zu verstehen. Dadurch entsteht ein Zusammenhang zwischen Hahnemanns empirischem Vorgehen und einer modernen naturwissenschaftlichen Beschreibung der zugrunde liegenden Logik. Ziel bleibt immer eine sicherere und wirksamere Behandlung der Patienten .

 

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