Quantum Logic Medicine

…der sichere Weg zur Arznei.

Quantenlogische Medizin steht für eine andere Art der Logik in der Medizin, davon ausgehend, dass die schulmedizinische Art zu behandeln auf Teiledenken basiert. Begründer dieser Denkweise ist Prof. Dr. Walter Köster. Sie entstand aus der Feststellung, dass man als schulmedizinisch arbeitender Arzt meistens doch keine Heilung erreichen kann und so nur zum Begleiter im Siechtum wird. So studierte er diverse naturheilkundliche Verfahren, stellte aber fest, dass all diese Methoden zwar oft außerordentlich beeindruckende Heilverläufe bewirken können, aber keine Sicherheit in der Heilung bieten.

Die Erkenntnis, dass nicht die einzelnen Fakten von Erkrankungen/Krankheitsbildern, sondern wie sie sich zueinander verhielten, also ihre Beziehungen, den Schlüssel zur Heilung bedeuten, brachte den ersten Durchbruch für eine andere Art zu denken in der Medizin. Körper und Psyche zeigen gleichermaßen diese Zusammenhänge und wo immer sie in der Behandlung beachtet werden, erhöht sich der Heilerfolg.

Diese funktionale Sprache ist so stringent und klar, wie eine mathematische Struktur. Sie ist der Schlüssel für den Anwender nah an der Sicherheit naturwissenschaftlicher Methoden zu therapieren. Diese Struktur hat Ähnlichkeit mit dem Denken in der Quantenphysik.

In der Schulmedizin werden chronische Erkrankungen mit einer ganzen Reihe von Chemikalien in Schach gehalten. Diese wirken wie Gehstöcke, die sich abnutzen und daher täglich erneuert werden müssen. Heilung ist dabei meistens in weiter Ferne. Wie kann man aber den Körper lehren, die normalen Funktionen selbst wieder zu übernehmen? Es gilt zu lernen Krankheiten langfristig zu heilen, indem man sie versteht.

Da die schulmedizinischen Methoden, trotz unsagbarer Mühen und Forschungen kaum eine wirkliche Heilung erzielen, besonders nicht bei chronischen Erkrankungen, sondern nur mit allerlei Trickwerk Symptome kaschieren, am „ krank sein“ selbst aber wenig ändern, ist es Zeit umzudenken und die Natur in die Logik mit einzubeziehen.

Eine funktionale Medizin

Die wissenschaftliche Medizin basiert auf Trennung und Behandlung der Einzelteile von den Gelenken bis zum Darm. Jeder Facharzt behandelt sein Teilgebiet. Diese Methode hat sich in der Technik bewährt, aber ist dieses Vorgehen für lebende Organismen sinnvoll?

Es gibt diverse Hinweise, dass es ein besserer Weg sein könnte, sich beim Lebewesen von dem Teiledenken zu trennen, schon vor dem Hintergrund, dass Lebendiges, wenn wir es auseinander trennen, schlichtweg tot ist.

Dann lösen sich allerdings Fachgebiete und ihre Diagnosen auf und es entsteht erst einmal Chaos. Darmerkrankungen, Hauterkrankungen, Husten, Angst, Depressionen usw. alles kommt in einen Topf und wird nicht mehr getrennt betrachtet auch zeitlich nicht. Es handelt sich um ein Lebewesen, also muss auch alles zusammengehören d.h. in einer Beziehung stehen. Genau das ist der Schlüssel um einen kranken Patienten zu begreifen, seine Beziehungen. Es werden also nicht mehr die Substantive in Form aneinandergereihter Diagnosen isoliert betrachtet, sondern die Adjektive und Verben, die ihre Beziehung anzeigen. Die Beziehungen zeigen die Funktion an, das Interesse (lat. das „Zwischensein“), das ein Individuum hat, das sich als roter Faden durch alle Krankheitssymptome zieht.

Die Funktion als Quant

Mit dieser Betrachtungsweise wird also deutlich, dass alle Aussagen zu einem Patienten vernetzt sind, egal ob es die Leber, die Knochen oder das Verhalten betrifft und egal, ob als Baby oder jetzt. Aus der Quantenphysik hat sich der Ausdruck „ verschränkt“ geprägt. Ein Quant ist also ein miteinander verwobener Gesamtzusammenhang, ein Kontext, dies gilt sowohl für einzelne physikalische Teilchen, als auch für einen lebenden Organismus.

Die Funktion ist bleibend und durchgehend, sie existiert unabhängig von Psyche, Körper, Lokalität, Heute oder Morgen.

Die Funktion zeigt einen Widerspruch

Betrachtet man nun die Funktion eines Lebewesens, fällt schnell auf, sie hat zwei Gesichter, die sich nahezu konträr verhalten. Ein Widerspruch, der sich innen und außen zeigt. Diese Widersprüche zeigen sich bei jedem Patienten und ziehen bleibend durch und widersprechen sich immer nachhaltig. Die Funktionen ordnen sich strikt nach zwei widersprüchlichen Seiten, wie Metallspäne an Magnetpole. Dieses eine Widerspruchsthema bildet die Funktion in zwei Lagern. Sie verhalten sich „ komplementär“ und ergänzen sich jeweils zu einem Ganzen.

Was bedeutet nun dieser Widerspruch?

Widersprüche distanzieren funktional. Es entsteht ein funktionaler Raum zwischen diesen Widersprüchen. Jedes Lebewesen lebt und formt sich in seinem funktionalen Raum. Die substantielle Denkweise der heutigen wissenschaftlichen Medizin sucht einen Punkt. Je mehr man hinsieht, findet Leben aber als Funktion statt und Funktion braucht Ausdehnung, Leben ist Bewegung. Mathematisch ist etwas ohne Ausdehnung ein Punkt und bedeutet Stillstand bzw. Tod. Leben setzt also zwei widersprüchliche Lager voraus. Jedes Lebewesen lebt ein spezifisches Widerspruchsthema und wird von diesem Thema gelebt. Es ist wie eine durchgehende Spielregel, oder Lebensmelodie. Dieses Thema/ Quant formt zu einem in sich verwobenen Ganzen. Die Krankheitssymptome wechseln, sie spielen aber immer nur eine andere Variation desselben Widerspruchsthemas. Wenn man als Arzt dies natürlich nicht kennt, jagt man stets den Symptomen nach und versucht stets wieder neu auftretende Einzelsymptome zu kurieren. Es entsteht eine unglaubliche Sicherheit, wenn das Thema des Patienten einmal erfasst ist, ähnlich wie beim Schach, wo man immer voraussagen kann, wohin das Pferd springen kann und wohin sicher nicht.

Alles spricht also dafür, dass eine Medizin, die an diesem Quant anpackt, der hintergründigen Ursache von Krankheitssymptomen nahe kommt und viel eher echte Heilung ermöglichen kann, als eine Medizin, die an vordergründigen Symptomen hängen bleibt.

Auch die gesunden Funktionen formen das Quant

Selbstverständlich formen auch die gesunden Funktionen das Quant. Alle Interessen , Abneigungen, Erfahrungen, selbst die Körperform gehören ebenso wie die krankhaften Symptome mit zu dieser Ganzheit eines Lebewesens. Alle gesunden und kranken Funktionen, ob körperlich oder psychisch, bilden dasselbe quantische Widerspruchsthema. Es formt also generell, es formt nicht nur die Krankheit. Alle Ausdrucksformen gehören hier in die Anamnese mit hinein, selbst die Art wie der Patient die Praxis betritt gehört bereits zur Anamnese.

Die quantenlogische Anamnese

Das wichtige ist bei einer quantenlogischen Anamnese nicht nur das spezifische Widerspruchsthema herauszuarbeiten, dann wäre man wieder ins Teiledenken verfallen, sondern die alles verbindende Widerspruchsfunktion, das Quant. Die Funktion ist das, was den entscheidenden Hinweis auf die exakte Arznei gibt, keine Aneinanderreihung von Einzeldaten, denen der logische Zusammenhang fehlt. Auch die klassische Homöopathie macht diesen Fehler und ist deshalb nur zu selten wirklich erfolgreich im Sinne einer echten dauerhaften Heilung. Sie hat sich leider in den letzten 200 Jahren nicht weiterentwickelt und ist daher auf dem Stand der Glaubenschaft stehengeblieben und nie zu einer Wissenschaft geworden.

Alle Symptome bauen aufeinander auf, bedingen sich und formen das Quant, daher ist es nicht nur wichtig alle zu erfassen, sondern sie in einen logischen Zusammenhang zu bringen.

Für den quantenlogischen Arzt ist die Art des Verlaufs zwischen den beiden extremen Widersprüchen die wichtigste Information. Gerade bei den Funktionen ist also eine feine genaue Unterscheidung gefordert.

Nur ungefähr angewandt wird man niemals so erfolgreich sein, wie es möglich wäre. Information ist eine Form, je exakter sie ist, desto besser informiert sie. Es gilt also auch die Informationen auf ihre funktionale Potenz zu überprüfen, das fordert große Genauigkeit. Das bedeutet natürlich auch, sich an die Fakten zu halten und nichts hinein zu interpretieren.

Die Quantenlogische Arznei

Die verwendete Arznei muß die Funktion des Ganzen ansprechen. Substanz, der wichtigste Begriff einer chemischen Arznei, ist überflüssig. Hier kommt als Therapie u.a. auch die Akupunktur in Frage, auch sie kümmert sich nicht um Substanz. Das Denken der TCM ist der Quantenlogik sehr nahe und sicher auch potent, um die richtige, exakte Information zu vermitteln. Weiterhin sind homöopathische Arzneien in unseren Breitengraden gut verfügbare substanzlose Arzneien. Diese können gut verwendet werden als Arznei in der Quantenlogischen Medizin und zwar völlig herausgelöst aus der klass. Homöopathie, aus der sie kommen.

Prof. Walter Köster hat die quantenlogischen Theorien mit Hilfe dieser Arzneien getestet, es ist aber auch das Ziel, eventuell noch potentere, anders hergestellte Arzneien zu entwickeln.

Strikt quantenlogisch eingesetzt sind die Erfolge mit Hilfe homöopathisch hergestellter Hochpotenzen aber beachtlich.

Um eine Arznei quantenlogisch zu definieren, geht man ebenso vor wie beim Patienten. Alle Fakten, die über die Arznei bekannt sind – chemische, medizinische, biologische, physikalische und ökonomische – sind von Bedeutung. Ebenso wie beim Patienten werden die sich am deutlichsten widersprechenden Funktionen herausgearbeitet. Auf diesem Wege kann für jede Arznei ihre höchste Widerspruchsfunktion, ihr Quant, definiert werden. Jede zeigt sich dann am wirksamsten, wenn ihr Quant möglichst exakt mit dem Patientenquant übereinstimmt.

Durch die exakt quantenlogisch definierte Arznei wird die Verschränkung beim Patienten erhöht, die Funktionen integrieren sich ganzheitlich, der Patient als Ganzes funktioniert besser und den Symptomen wird so der Grund, aus dem sie aufgetreten sind, entzogen. Die Arznei vermittelt offenkundig die exakt richtige Information, das quantenlogische Interesse.

Nur an diesen Wirkungen kann und soll die Gütedieser Medizin (und auch jeder anderen) gemessen werden.

Exakte Abstraktion, nicht Interpretation

Wie in der Mathematik ist auch hier das exakt, abstrakte Wissen gefragt. Wie z.B. bei dem Satz des Pythagoras eine abstrakte mathematische Formel alle rechtwinkeligen Dreiecke zu einem Sinn verschränkt, auch bereits für künftige Anwendungen, so mächtig ist das Quant gegenüber allen Symptomen, auch den zukünftigen.

Je mehr es der Arzt schafft Wunschdenken, eigene Vorstellungen und persönliche Interpretation abzulegen, umso eher wird er das Quant neutral herausarbeiten können und faszinierende Ergebnisse erzielen. Quantenlogische Medizin erfordert stringentes, wissenschaftliches Denken, nicht Vermuten, einsehbar, nachvollziehbar und damit logisch und zunehmend sicher.

Warum Symptome entstehen und was Gesundheit bedeutet

Gesundheit bedeutet, dass alle Funktionen fließend miteinander spielen und stimmig sind. Die Funktionen können mal chaotisch, mal linear sein, aber sie können sich selbst wieder fangen. Alles, was zu einem Quant gehört, ist sinnvoll verwoben und verschränkt. Fremde Funktionen berühren es nicht, eigene können an richtiger Stelle ausgedrückt werden. Am Patienten bemerkt man dieses stimmige Wohlgefühl psychisch, als auch körperlich. Quantenlogisch behandelte Patienten fühlen sich oft auch zuerst psychisch wieder wohl, bevor die körperlichen Symptome auch verschwinden. Unübersehbar kommt es zu einer Verwirklichung freiwerdender Interessen an sinnvoller Stelle. Hier zeigt sich deutlich der Unterschied zur symptomatischen lokalen Behandlung, der Unterschied zwischen Symptomfreiheit und Gesundheit. Symptome werden offenkundig überflüssig, wenn Gesundheit herrscht. Das Leben wird in seine sinnvollen Bahnen gelenkt, anstatt sich sinnlos in Symptomen zu verlieren.

Um gesund zu sein, braucht es eine möglichst gute Verschränkung im eigenen Quant. Das Quant muß gut wirken, je schwächer es wird durch innere oder äußere negative Einflüsse, umso leichter isolieren sich Einzelfunktionen, aus denen werden Symptome und Krankheit. Symptome wirken wie lose Rädchen in einer Uhr, ihre Funktionen stören mehr, als dass sie helfen. Sie drücken weiterhin das Widerspruchspaar aus, aber oft isoliert voneinander an funktional falscher und damit sinnloser Stelle. Es fehlt ihr „ sinnvolles Interesse“. Symptome werden verschlimmert, wenn die Ganzheit fortgesetzt nicht beachtet wird z.B. durch lang andauernde Lokalbehandlungen. Dabei sind die chemischen oder mechanischen Behandlungen noch weniger schlimm als die funktionalen (z.B. Schüssler Salze u.ä.). Teile zu verschieben, bewirkt eine weitere Schwächung des Ganzen und Vitalität schwindet. Am fatalsten wirkt die falsch, weil nicht quantenlogisch eingesetzte, funktionale Therapie. Wer hier die Arzneien z.B. Homöopathika klassisch logisch einsetzt, löst oft ein Desaster aus, so dass nichts mehr geht. Es dauert manchmal bis zu einem Jahr, bis wieder eine regelrechte Antwort zustande kommt. Besonders die Vermengung mehrer Arzneien führt meistens nicht zur Heilung, sondern zur Schwächung des Systems.

Dosierung und Wiederholung

Eine quantenlogische Arznei wird zunächst nur einmal gegeben, in einer hohen Potenz. Dann erhält der Patient für mindestens 6-8 Wochen nichts mehr. Manchmal kann es auch mehrere Tage, oder sogar einige Wochen dauern bis die ordnende Wirkung einsetzt. Manche brauchen nur diese eine Gabe. Nur wenn es wieder schlechter geht, wird die Gabe, oder eine Gabe einer niedrigeren Potenz wiederholt. Der Kranke sollte bestenfalls immer stabiler werden und die Arznei immer seltener brauchen.

Wenn man nur annähernd und nicht exakt am Quant therapiert, zeigt sich, wie so oft in der homöopathischen Therapie auch, nach einer ersten Verbesserung keine Wirkung mehr, auch nicht nach Wiederholung der Gabe. Hier ist das Quant nur annähernd getroffen und die Arznei war nicht exakt gewählt.

Quanten sind Interessen in die Zukunft

Der derzeitige Wissens- und Erkenntnisstand ist ganz neu, aber er bewahrheitet sich in der Praxis täglich wieder, wenn man das Quant exakt getroffen hat. Dies gilt es für den Arzt zu üben bis er die Methode beherrscht, und es gilt die noch genauere Definition der Funktionen herauszuarbeiten, bis sie mindestens so exakt formuliert werden können, wie eine mathematische Formel.

Petra Scherer

Quelle:
Die Quantenlogische Medizin light – Walter Köster
Die Logik der Ganzheit – Walter Köster, http://www.quantum-logic-medicine.de